Do it yourself washi tape

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Mit ganz normalem Malerkrepp, etwas Farbe und ein paar Stempeln lassen sich individuelle (Washi-)Tapes gestalten.

Malerkrepp gibt es in verschiedenen Breiten und auch Strukturen. Alle die ich bisher ausprobiert habe funktionieren mit dieser Technik auch. Als Unterlage benutze ich eine alte Overhead-Projektor Folie oder eine alte Klarsichthülle. Von diesen Oberflächen lassen sich die Tapes hinterher wieder gut ablösen wenn man sie verwenden möchte. Außerdem hat man durch die Folie gleich einen Schutz für die Tischplatte damit man diese nicht bestempelt oder mit Farbe vollkleckst.

Die Vorgehensweise ist denkbar einfach. Nachdem man sich die gewünschten Malerkrepp-Stücke auf die Folie geklebt hat, kann man sie nach Lust und Laune mit Farbe versehen. Ob vollflächige Bemalung, Muster tupfen oder sprenkeln, alles ist erlaubt. Wenn sich das Tape durch die Feuchtigkeit etwas wellt, macht das nichts. Später ist es wieder glatt. Man sollte nur darauf achten die Farbe nicht zu dick auf das Malerkrepp aufzutragen. Ansonsten könnte es sein, dass sie später beim Abziehen des Malerkrepps bröckelt. Die Farbe gut trocknen lassen bevor man weiterarbeitet.

Im nächsten Schritt kann entweder eine weitere Schicht Farbe aufgebracht werden, beispielsweise Sprenkel auf eine einfarbige Farbfläche oder man geht direkt zum stempeln über. Auch hier ist alles erlaubt. Muster stempeln, wild durcheinander, überlappende Stempelabdrücke. Da manche Stempelfarben wasserlöslich sind, muss die Fläche wirklich gut trocken sein, ansonsten könnte der Stempelabdruck verlaufen. Natürlich kann man so etwas auch als Effekt extra einsetzen wenn man das möchte. Verwendet man wasserunlösliche Stempelfarbe kann man später nochmal mit Wasserfarben über den Stempeln arbeiten ohne das die Stempelabdrücke verwischen. Beide Varianten haben also ihre Vor- und Nachteile. Natürlich kann man auch nur mit Farben oder nur mit Stempeln arbeiten. Man muss nicht beide Medien einsetzen.

Die so erstellten individuellen Tapes lassen sich auf der Folie aufbewahren bis sie benutzt werden. Je nach verwendetem Tape kann es allerdings sein das mit dahinschreitender Wartezeit (sprich länger als ca. 4 Monate) es schwieriger wird das Tape von der Folie zu lösen. Das hängt aber auch wieder von dem verwendeten Tape ab, ich selber hatte solche Probleme eher bei Malerkrepp mit Struktur. Wer Klarsichtfolien als Untergrund verwendet hat und die Seite mit den Löchern noch drangelassen hat, kann die Folie mit den Tapes in einen Ordner/Heft abheften. Da es nicht lange dauert sich solche Tapes herzustellen, kann man gleich eine handvoll von Folien bekleben und hat so schon eine kleine Sammlung beisammen. Sind die Folien in einem Ordner/Hefter kann man einfach durchblättern und das herausnehmen was man verwenden möchte.

Ich wünsche viel Spaß beim experimentieren!

Alles Liebe

-Ema-

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