{"id":499,"date":"2010-04-02T19:17:25","date_gmt":"2010-04-02T17:17:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.emadam.de\/blog\/?p=499"},"modified":"2013-09-03T19:26:04","modified_gmt":"2013-09-03T17:26:04","slug":"acetonieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.emadam.de\/blog\/de\/2010\/04\/02\/acetonieren\/","title":{"rendered":"Acetonieren"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.emadam.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/4502084_a4dd6bf4d4_m.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-500\" alt=\"acetonieren\" src=\"https:\/\/www.emadam.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/4502084_a4dd6bf4d4_m.jpeg\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.emadam.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/4502084_a4dd6bf4d4_m.jpeg 500w, https:\/\/www.emadam.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/4502084_a4dd6bf4d4_m-340x255.jpeg 340w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a>Eine meiner momentan liebsten Techniken ist das Acetonieren. Eine alte Transfertechnik, um Umrisse, Vorlagen zum Schneiden usw. auf Materialien aufzubringen, die einfach nicht in einen Drucker passen wollen.<\/p>\n<p><em>Wie man sieht, hab ich hier vergessen meine Schrift am PC spiegelverkehrt anzuordnen, bevor ich es ausgedruckt habe. War der erste Versuch&#8230; und ich habe auch nicht kr\u00e4ftig genug angerieben und das bereits trockene Tr\u00e4gerpapier zu lange auf dem Notizbuch liegen lassen. Daher die kleinen F\u00e4dchen, die sich \u00fcberall langziehen. Die Tinte ist auf dem Tr\u00e4gerpapier und auf dem Notizbuch<br \/>\nwieder angetrocknet, was sehr schnell geht, und als ich das Tr\u00e4gerpapier abgezogen habe, haben sich diese Tintenf\u00e4dchen gebildet.<\/em><\/p>\n<p>Man druckt sich mit einem Tintenstrahl-oder Laserdrucke einfach die Motive oder Texte in reinem Schwarz(!) spiegelverkehrt aus, legt das Papier mit der bedruckten Seite nach unten auf das gew\u00fcnschte Material, in meinem Fall war es einfach nur ein altes Notizbuch und streicht dann mit einem Pinsel, Schwamm oder \u00c4hnlichem Aceton drauf. Dann hei\u00dft es, gut festhalten und beispielsweise mit dem R\u00fccken eines alten Teel\u00f6ffels kr\u00e4ftig dr\u00fcberstreichen.<br \/>\nIch hab die Erfahrung gemacht, das kleine, kreisende Bewegungen am Besten funktionieren. Aber das muss wohl jeder f\u00fcr sich rausfinden.<\/p>\n<p>Das die Motive\/Texte in reinem Schwarz ausgedruckt werden ,ist deswegen wichtig, weil das Motiv sonst aus den vier Farbpatronen zusammengemischt wird, die der Drucker zur Verf\u00fcgung hat. Also aus CMYK: Cyan, Magenta, Yellow und Key\/Black. Beim Acetonieren hat es in sofern Auswirkungen, dass jede der Farben sich mehr oder weniger gut durch das Aceton vom Tr\u00e4gerpapier abl\u00f6sen l\u00e4sst und man dann am Ende, anstatt ein schwarzes Motiv, ein leicht verwaschen schwarzes Motiv mit evtl. farbigen Tupfern hat. Nat\u00fcrlich hat das auch seinen eigenen Charme aber wenn man das nicht beabsichtigt hat, ist es gut zu wissen, wie<br \/>\nman es verhindern kann.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem hab ich die Erfahrung gemacht, das sich gro\u00dffl\u00e4chige Motive, die auch noch im CMYK-Modus gedruckt sind, eher schwer bis gar nicht abl\u00f6sen lassen.<\/p>\n<p>Beim St\u00f6bern im www bin ich noch dar\u00fcber gestolpert, dass diese Transfertechnik auch mit Lavendel\u00f6l machbar w\u00e4re. Hab es noch nicht ausprobiert, werde das aber tun, sobald ich mein kleines Lavendel-Duft\u00f6l-Fl\u00e4schchen gefunden habe. Das w\u00fcrde dem ganzen ja noch einen eigenen Geruch verleihen. K\u00f6nnte vielleicht ganz nett sein. In ein paar Tagen folgen noch Bilder zu weiteren Projekten wo ich acetoniert habe.<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe,<\/p>\n<p>&#8211; Ema &#8211;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine meiner momentan liebsten Techniken ist das Acetonieren. 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